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 Projekt Solaranlage     
 

Speichertechnik


Kurzzeitspeicher


Um die Wärme der Sonne kurzfristig speichern zu können, haben die Stadtwerke Crailsheim zwei Kurzzeitspeicher, auch Pufferspeicher genannt, gebaut. Die Funktion beider Speicher ähnelt dem Prinzip einer „Thermoskanne“ und einem „Schnellkochtopf“.




Speichermedium ist jeweils Wasser. Der kleine Kurzzeitspeicher hat ein Speichervolumen von 100.000 Liter. Der größere Kurzzeitspeicher hat ein Speichervolumen von 500.000 Liter.

In diesen hermetisch geschlossenen Speichern steht das bis zu 108 Grad Celsius heiße Wasser unter drei bar Druck. Üblicherweise wird das Wasser in solchen Systemen nur bis maximal 95 Grad Celsius aufgeheizt.

Bei einer Spitzentemperatur von 108 Grad Celsius ist der nutzbare Wärmeinhalt jedoch um 15 Prozent höher. Gleichzeitig können die Kollektoren auf Jahressicht deutlich länger Sonnenenergie liefern, weil sie nicht schon bei 95 Grad Celsius die Wärmezufuhr einstellen müssen.

Bei der Herstellung dieser beiden in Europa erstmals realisierten Arbeitsspeicher aus Betonringen mit Edelstahlauskleidung wurde bereits ein erheblicher Anteil an CO2-Emissionen vermieden. Sie nehmen die Tagesproduktion von den Dächern bzw. von den Wallkollektoren auf.



Langzeitspeicher


Mit der Solarthermie-Anlage wandeln die Stadtwerke Crailsheim Sonnenlicht in nutzbare Wärme um. Da die Anlage im Sommer mehr Energie produziert, als benötigt wird, gibt es spezielle Wärmespeicher, die die überschüssige Wärmeenergie aus dem Sommer für den Winter konservieren.

Im Gebiet Hirtenwiesen geschieht dies in einem der größten Wärmespeicher Deutschlands – einem Erdsondenspeicher (auch Langzeitspeicher genannt). 





Das von der Sonne erwärmte Wasser wird in die Erdsonden gepumpt. Der umliegende Boden nimmt die Wärme auf und speichert sie.

Im Winter wird die gespeicherte Wärme dem Erdboden wieder entzogen und über Wärmepumpen in das Versorgungsnetz der Stadtwerke Crailsheim abgegeben. Durch diese gelangt sie in die angeschlossenen Häuser, die die Wärme sowohl für Warmwasser als auch zum Heizen nutzen können.

In einem Radius von 30 Metern 80 Bohrungen bis auf 60 Meter Tiefe niedergebracht. In 15 Zentimeter starken Kunststoffrohren gelangt das 75 Grad Celsius heiße Wasser in den recht kompakten Oberen Muschelkalk. Das Gestein dient dabei als eigentliches Speichermedium.


© Stadtwerke Crailsheim GmbH
   

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