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01.07.2008 12:00 Alter: 11 Jahre

KSV-Verbund ist am Ziel

Kategorie: Presse

Einweihung der Pilotanlage zur regionalen Klärschlammverwertung am 3. Juli 2008
Lothar Späth stand an der Wiege und er ist wieder Gastredner am Einweihungstag
 
Die Gesellschaft zur regionalen Klärschlammverwertung (KSV mbH) stellt unter Beweis, dass 1 + 1 mehr sein kann als mathematisch korrekt „2“. Dazu hat sie die europaweit einmalige Kombination eines Biomassekraftwerkes mit einer Mineralisierunganlage für Klärschlamm gebaut. Der KSV-Verbund ist am Ziel: Sein Pilotprojekt wird nach eineinhalbjähriger Bauzeit am 3. Juli offiziell eingeweiht. Am 5. und 6. Juli sind Tage der offenen Tür.


Der Mehrwert der Anlagenkombination ergibt sich aus der Tatsache, dass 27 Städte und Gemeinden in den Regionen Westmittelfranken und Hohenlohe-Franken das volle wirtschaftliche Selbstbestimmungsrecht über die Entsorgung und Verwertung des Klärschlamms behalten. Sie werden von marktbeherrschenden Entsorgungsfirmen unabhängig, und die KSV-Gesellschafter haben damit eine der Stellschrauben der Kalkulation ihrer kommunalen Müllgebührenhaushalte sicher in der Hand.

Die Gesamtanlage hat einen Wirkungsgrad von rund 70 Prozent der eingesetzten Energie. Sie erspart der Umwelt jährlich rund 60 000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2). Außerdem wird der Klärschlamm-Tourismus gestoppt. Mit der regionalen Klärschlammverwertung in Dinkelsbühl-Werdeck werden rund 400 000 Transportkilometer eingespart. Für den Bundesumweltminister war das unter Federführung der Crailsheimer Stadtwerke GmbH entwickelte und realisierte Modell so überzeugend, dass er aus seinem Topf für innovative Projekte 2,5 Millionen Euro Förderung überweisen ließ. Die Begründung: „Das Pilotprojekt in Dinkelsbühl reduziert den CO2-Ausstoß stärker und führt zu geringerem Verkehrsaufkommen als andere Entsorgungslösungen. Außerdem trägt es zur klimaneutralen Strom- und Wärmeversorgung bei. Ein Beispiel, das dort Schule machen sollte, wo eine landwirtschaftliche Klärschlammverwertung nicht erfolgen kann.“

Die KSV-Gesellschafter feiern mit geladenen Gästen am 3. Juli die Einweihung. Als Festredner hat Ministerpräsident a. D., Herr Prof. Dr. Lothar Späth, zugesagt. Er spricht zum Thema „Mit Mut voran – Kommunen beschreiten neue Wege“. Vor vier Jahren hatte mit seinem Vortrag „Blick nach vorn – Investitionen in die Zukunft“ eine Initialzündung für das innovative Klärschlammverwertungs-Projekt gegeben. Damals begann die Tour durch die Region, bei Josef Wagner, der Geschäftsführer der Stadtwerke Crailsheim GmbH, und Projektleiter Jürgen Hübner Verbündete und Gesellschafter für die KSV fanden. Am 26. September 2006 erfolgte der erste Spatenstich für das rund 35-Mio.-Euro-Projekt.

An zwei Tagen der offenen Tür können interessierte Bürgerinnen und Bürger am 5. und 6. Juli hinter die Kulissen der ungemein beeindruckenden Anlage schauen. Ab 11.00 Uhr können sie sich auf einen ausgeschilderten Rundgang begeben. Schautafeln informieren auf verständliche Weise die Anlagenteile und Funktionen. Für das leibliche Wohl sorgen ist bestens gesorgt. die Landmetzgerei Straß aus Gerolfingen, das Landcafe und Bäckerei Franz sowie Bauernhof-Eis von der Fam. Lang aus Fichtenau. Für die Kinder ist eine Hüpfburg aufgebaut und die Besucher können sich über Energiespartipps informieren.


Info:
In der KSV GmbH ist die federführende Stadtwerke Crailsheim GmbH mit 26,5 Prozent größter Anteilseigner. Dinkelsbühl ist mit 15 Prozent, Rothenburg ob der Tauber und Bad Windsheim sind mit je zehn Prozent beteiligt. Die restlichen 38,5 Prozent verteilen sich auf Städte und Gemeinden aus den württembergischen Landkreisen Schwäbisch Hall (Blaufelden, Braunsbach, Bühlertann, Fichtenau, Frankenhardt, Gerabronn, Ilshofen, Kirchberg an der Jagst, Kreßberg, Langenburg, Obersontheim, Rot am See, Satteldorf, Schrozberg, Stimpfach, Vellberg und Wallhausen) und Hohenlohe (Dörzbach und Kupferzell) sowie aus der Region Westmittelfranken (Burgbernheim sowie gemeinsam Wilburgstetten, Weiltingen und Mönchsroth).


Ansprechpartner für die Pressevertreter:

Pressemeldungen/Pressebilder:
Markus Braun, Assistent der Geschäftsleitung     KSV GmbH         07951/305 – 115

© Stadtwerke Crailsheim GmbH
   

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