Das Kundenmagazin der Stadtwerke Crailsheim 1/2019

STW aktuell | 1/2019 Chronik 12 1874 Seit einhundert Jahren versorgen die Stadtwerke Crailsheim die Bürger mit Energie. Zu Beginn mit Gas, Elektrizität undWasser, ehe 1985 auch Fernwärme hinzukommt. So blicken die Stadtwerke auf eine lange Tradition zurück, die dank des steten Vertrauens der Kunden und dass Know-how der Mitarbeiter möglich war und ist. Immer zuverlässig und ohne nennenswerte Ausfälle. Die Dienstleistungen des Unternehmens sind für ein funktionierendes Leben unverzichtbar. Ein Rückblick. 1910 1920 1930 1940 1950 1960 Am 23. Februar 1945 zerstörten schwere Luftangriffe nicht nur das Bahnhofsgebäude, sondern auch das Gas- und Elektrizitätswerk sowie viele weitere Gebäude in Crailsheim. In den letzten Tagen des Krieges erlitten das Rohrnetz, große Teile desWassernetzes und die elektrischen Ortsnetz-Freilei- tungen schwere Schäden bzw. wurden gänzlich zerstört. Laut historischen Aufzeichnungen „waren technische Mitarbeiter des Elekrizitätswerkes ständig, oftmals in ununterbrochenem Einsatz und solange Tieffliegerangriffe erfolgten unter Lebensgefahr bemüht, die unterbrochene Stromversorgung der Haushalte und Betriebe so gut wie möglich wiederherzustellen“. Lesen Sie hier wichtige, ausgewählte und chronologische Etappen, die den späterenWeg zur Gründung der Stadt- werke und deren Historie begleiteten: Im Januar 1874 verdankten die Crailsheimer einer Aktiengesellschaft das erste Gaswerk und die erste Gasbeleuchtung. 1891 übernimmt die Stadtgemeinde das Gaswerk in ihren Besitz. 1901 , nach Zeiten akutenWasserman- gels, erwirbt die Stadt mehrere Quellen und baut das Leitungsnetz sowie Wasserreservoire aus. 1913 wurde ein Vertrag über Stromliefe- rungen mit demÜberlandwerk Jagst- kreis (UJAG) unterzeichnet. Aufgrund des 1.Weltkriegs konnte aber erst nach dessen Ende ( 1918 ) das Ortsnetz für Strom gebaut werden. 1949 haben die Stadt- werke den Firmensitz in derWorthingtonstraße in Verbindung mit dem dortigen Gaswerk bezogen. 1932 sorgte eine Reichsverordnung, die 500 Mio. Mark für öffentliche Zwecke und als Arbeitsbeschaffungsmaßnah- men zur Verfügung stellte, dafür, dass die Stadt Crailsheimmit umliegenden Gemeinden am 6. Februar 1933 den Zweckverband „Wasserversorgung Jagstgruppe“ gründen konnte. In einer Zeit, geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, konnte nun ein Projekt mit 1 Mio. Mark zur verbessertenWasserversorgung der Oberamtsstadt Crailsheim begonnen werden. DieWasserverteilung in Crailsheim oblag den Städtischen Betriebswerken. 1932 1874–1918 Die Geburt der Stadtwerke. Der Gemeinderat Crailsheim beschloss an diesemTag in seiner Sitzung, ein städtisches Elektrizitätswerk zu schaffen und dem bereits bestehenden Gas- und Wasserwerk anzuschließen und so den neu geschaffenen vereinigten technischen Werken die Bezeichnung „Städt. Gas-, Elektrizitäts- undWasserwerk“ zu geben. Ein Jahr später, 1920, fand die Umbennung in "Städtische Betriebswerke" statt. Am 27. März 1924 beschloss der Gemeinderat die Einführung einer elektrischen Straßenbeleuchtung. Bereits fünf Monate später erhellten 60 neue Brennstellen die Crailsheimer Straßen. Es beginnt der Umbau am Strom-Ortsnetz. Aluminiumleitun- gen werden durch Kupfer ersetzt. 1924 1949 1945 3.11.1919

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