Das Kundenmagazin der Stadtwerke Crailsheim 1/2019
13 Chronik 2019 1970 1980 1990 2000 2010 1998 2002 Wir feiern! 100 Jahre! 1972 wird der städti- sche Eigenbetrieb in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgegründet, mit der heute bekannten Firmierung „Stadtwerke CrailsheimGmbH“. 1985/1986 : Fernwärme wird künftig eine weitere Energieversor- gung der Stadtwerke. Ein Vertrag mit der US-Kaserne ermöglich- te es, da die US-Armee damals wederWärme wollte, die direkt aus deutschemHeizöl bzw. russische Gas (es war die Zeit des „kalten Kriegs“) erzeugt wurde, sondern über Umwege wurde die Wärmeerzeugung über ein Heizkraftwerk gewählt (heute noch als Heizwerk 1 bei den Stadtwerken im Einsatz) und ersetzte so dieWärmeerzeugung durch Steinkohle der Amerikaner. Damals, am 1. Oktober 1986 wurden 115 Gebäude in dieWärmeversor- gung miteinbezogen. 1992 nehmen die Stadtwerke im Stadtteil Roter Buck das erste Blockheizkraftwerk in Betrieb und sind Vorreiter im Einsatz dieser effizienten und umwelt- freundlichen Technologie. Viele weitere Anlagen folgten. 2002 wurde die erste Erdgastankstelle in Crailsheim eröffnet. Und, die Saunalandschaft parc vital begrüßt die ersten Gäste. 25 . November 1973 – die Ölpreiskrise mit einem bundesweiten Fahrverbot machte auch vor den Stadtwerken nicht halt und sorgte dafür, dass die Vorratslager für Füssiggas von 100 m³ auf 400 m³ ausgeweitet wurden, welches bei Bedarf schnell über eine sogenannte Spaltgasanlage zum Stadtgas zugemischt werden konnte. Am 27.9.1978 wird vertraglich fixiert: Crailsheim bekommt Erdgas und wird an das europäische Erdgas- Verbundnetz angeschlossen. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke stimmte demmit der Gasversor- gung Süddeutschland (GVS) ausge- handelten Vertrag zu. Rund 95 km neue Hochdruckleitungen mussten durch die GVS verlegt werden, um den Raum Crailsheim, Ellwangen und Aalen an die „saubere“ Erdgas- Energie anzuschließen. Am 3. Februar 1981 konnten die neuen Leitungen in Betrieb ge- nommen werden und Crailsheim wird von sogenanntem Stadtgas auf Erdgas umgestellt. Im Stadt- teil „Roter Buck“ wurden am 9. Februar 1981 gegen 13 Uhr als Erstes die Gasgeräte umgestellt und weitere 5205 folgten. Oktober 1998 , zieht auch das Verwal- tungsgebäude der Stadtwerke in die Friedrich-Bergius-Straße 10 – 14 und hat dort noch heute seinen Firmensitz. Seit 1989 ist dort bereits das Technik- gebäude angesiedelt. 1999 wurde die ecoSWITCH AG gegründet, mit der die Stadtwerke deutschlandweit am Energiemarkt tätig sein konnten. 1978 1972 1973 1992 Die Bevölkerungszunahme, neue Industriean- siedlungen und die Eingliederung benachbarter Gemeinden prägten in den 60er-Jahren auch die Stadtwerke mit all ihren Versorgungseinrichtungen – denn starke Erweiterungsmaßnahmen wurden vorgenommen. Alleine in der Stromversorgung wurden 1966/67 innerhalb von 2 Jahren 6 kmHoch- spannungskabel, 11,6 kmNiederspannungskabel, 8 Trafostationen, 20 Schaltschränke, 197 Straßen- leuchten und 257 Hausanschlüsse umgesetzt. 1981 1966 26.5.2012 weihen die Stadt- werke die größte thermische Solaranlage Deutschlands ein. 7500 qm Sonnenkollektoren ermöglichen es, ein Stadtgebiet mit rund 1500 Einwohnern mit Wärmeenergie zu versorgen, die zu 50 % aus Sonnen- wärme besteht. 2012 1985 Jagstheim Westgartshausen Triensbach Tiefenbach Beuerlbach Goldbach Hagenhof Maulach Onolzheim Crailsheim Die Stadtwerke übernehmen zum 1. Januar 2016 die Stromnetze in den Stadtteilen Beuerlbach, Goldbach, Hagenhof, Jagstheim, Maulach, Onolzheim, Tiefenbach, Triensbach, Westgartshausen samt deren Orts- teile für die kommenden 20 Jahre. 2016 2019 STW aktuell | 1/2019
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